Donnerstag, 29. März 2018

Kinowelten: Zwei Herren im Anzug

Josef Bierbichler ist mehr als Schauspieler bekannt, denn als Schriftsteller und Filmregisseur. In seinem Film „Zwei Herren im Anzug“ inszeniert er die Verfilmung seines Romans „Mittelreich“ (2011), spielt selbst die Hauptrolle und handelt inhaltlich drei Generationen Familiengeschichte um einen bayerischen Bauern- und Gasthof ab. 

Da sitzen Vater und Sohn nach der Beerdigung der Mutter 1984 zusammen und allein in der Gaststube und versuchen einen Dialog, der schon seit Jahrzehnten nicht zustande kam. Der Vater versucht sich zu erinnern, wie denn die Vergangenheit gewesen ist und der vergrätzte Sohn hilft ihm mit eigenen Erinnerungsschnipseln und Erlebnissen auf die Sprünge. In Rückblenden springt der Film dann oft Jahrzehnte zurück, sogar bis vor den 1. Weltkrieg.

Und die Vergangenheit? Sie war wohl eher finster, voller archaischer Heimattümelei, repressiver Religion, Obrigkeitsdenken, Judenvergasung und sexuellem Mißbrauch in der Abtei. 

Der Film ist – oft deutschtypisch - etwas sperrig, manchmal etwas zu schauspielmäßig inszeniert, mitunter sprachlich schwer verständlich oder in manchen Szenen auch bizarr, aber im Grunde kann man vielen Filmen auch bekannterer deutscher Kinofilmregisseure wie Michael Haneke oder Volker Schlöndorff Ähnliches attestieren. 

Interessant anzusehen, denke ich dennoch nicht, dass mich der Film so überzeugt hat, ihn nochmals in einigen Jahren ansehen zu müssen. 

Epigonal, gebildet, rau und roh, ein barock über­bor­dender Zita­tenwas­ser­fall – mit Leni Riefen­stahl-Refe­renzen, Wagner-Musik, Bierkampf-Rhetorik, Achtern­busch-Baju­wa­rentum“, meint artechock.

Problem Bildschirm

Mir scheint, dass mein Bildschirm weitgehend hinüber ist. Ein Menü meldete, er würde in xy Sekunden ausgeschaltet, und ich konnte es nicht verhindern. Jetzt steht er auf standby und läßt sich nicht mehr anmachen mit der Fernbedienung. Oder ist diese nun hinüber?  An den Batterien liegt es jedenfalls nicht.

Der Bildschirm - obgleich nicht alt - spinnt schon lange. Manchmal gibt es Störungen der HDMI-Verbindung oder sie geht ganz verloren. Vielleicht ist aber auch das Kabel beschädigt?

Alles ätzend, vor allem kann man auch den PC nicht mehr ordnungsgemäß herunterfahren, wenn man nichts sieht.

Mittwoch, 28. März 2018

Kinowelten: The Florida Project

Sean Baker's Film „The Florida Project“ erzählt von Kindern an einem sozialen Brennpunkt inmitten eines disneyweltartigen Touristenambientes mit Hotels und Shopping-Zentren in Florida. Der Brennpunkt ist eine Art heruntergekommenes Hotel, in dem sowohl Einheimische als auch Touristen für wahrscheinlich relativ wenig Geld wochenweise unterkommen können. In ihm wohnt auch eine junge flippige, gern kiffende Mutter mit ihrer etwa 10-jährigen Tochter.

Die Tochter hat noch ein paar FreundInnen und geniesst viel Freiraum, falls man überhaupt von einer Erziehung sprechen will. Lästig wie Ungeziefer, denke ich mitunter, wenn man den Kindern bei ihrem unbeaufsichtigtem, anarchistischem Tun zuschaut. 

Sie ziehen durch die Gegend und bauen meist Mist, sie drehen dem Hotelblock schon mal nachts den Strom ab oder zünden den Lost Place einige Hundert Meter weiter an. Wirklich kritisch wird es dann jedoch erst, als der Mutter das Geld für die Miete ausgeht, sie per Smartphone der gelegentlichen Prostitution nachgeht und beim Jugendamt von mehreren Personen angezeigt wird. 

Es ist ein sozialrealistischer, auch sentimentaler Film aus der kindlichen Perspektive, den man durchaus gut angucken kann. 

Als Zuschauer wird man im Strudel wechselnder Gefühle von niederschmetternder Verzweiflung und magischem Glück mitgerissen“, befindet epd-film und trifft damit die emotionalen Aspekte des Films ziemlich gut. 

Dienstag, 27. März 2018

Eine Eifel-Wanderung

Am letzten Samstag war ich bei frühlingshaftem Wetter mit viel Sonne lange unterwegs, um die unerwartet ca. 21 km lange Strecke zwischen den Bahnstationen Arloff und Satzvey zu schaffen. 


>Schafe südlich des Röttgerberges<

Bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh gibt es den vollständigen Bericht mit mehr Photos.

Sonntag, 25. März 2018

Sounds: Lean Year

Manchmal stehe ich auf Bands, die grazil-zerbrechliche minimalistische Folk-Indie-Songs schaffen. Das junge US-amerikanische Trio „Lean Year“ mit seiner sympathischen Sängerin ist da meine neueste Entdeckung. Ihr gleichnamiges Debut-Album aus 2017 habe ich mir nun zugelegt. 


>Lean Year live, ein 45-minütiges Konzert in fast intimer Atmosphäre, dankenswerterweise hochgeladen von Silver Persinger

Folk, der sich sehr aufmerksam selbst zuhört – aber auch für Amsel, Drossel, Geister und Freunde von Mazzy Star“, meint der musikexpress.

Mittwoch, 21. März 2018

Kinowelten: Lucky

Der alte Mann (Harry Dean Stanton) ist tot. Den Typ habe ich schon vor fast 40 Jahren im Kino gesehen – und möglicherweise noch früher im TV. 

In John Carroll Lynch's Film „Lucky“, den ich mir gestern im Kino ansah, darf der alte Mann mit seinen 90/91 Jahren endlich mal eine Hauptrolle spielen. 

Nun, er spielt sich selbst, löst Kreuzworträtsel, schlurft durch die Gegend eines kalifornischen Kaffs, das von Hügeln mit meterhohen Kakteen umgeben ist, auf dem Weg zum Morgenkaffee und später in die Kneipe. 

Zuvor war er auch schon umgefallen und deshalb später beim Arzt, der als Diagnose nur feststellen konnte, Problem sei vermutlich, dass er von Tag zu Tag älter würde. 

In der Kneipe gibt es ab und zu Streit, mal mit einem Anwalt, mal wegen des Rauchens oder ein Typ nervt mit seiner entlaufenen Landschildkröte, die jahrelang ausgefeilte Fluchtpläne geschmiedet und nun in die Tat umgesetzt hat. 

Drama, Witz, Tiefgründigkeit, Liebe, Schmerz, Hoffnung, große Menschlichkeit und kleine Episoden der Poesie“, meint cineman

Ein netter Film zur Entschleunigung des eigenen Lebens, den ich aber dennoch nicht unbedingt noch einmal sehen muss. 

Schnee und Streik

Gestern morgen lag Schnee in Köln, sogar auf den Kanonenkugeln:


>Ulrepforte, Köln-Südstadt<

Heute lag kein Schnee, viel wärmer war es aber dennoch nicht. Außerdem streikten die Kölner Verkehrsbetriebe. Man, ich musste sowieso schon früher aufstehen wegen einer Besprechung - und dann durfte ich auch noch die ca. 3 km lange Strecke zu Fuß zur Arbeit gehen. Abends dasselbe Spiel, aber eine andere Route - nachdem ich vorher noch Basketball gespielt hatte. 

Streiken im Winter gehört natürlich verboten.
 

Dienstag, 20. März 2018

Kinowelten: Call Me By Your Name

Luca Guadagnino's Film „Call Me By Your Name“ erzählt von einer homoerotischen Liebe Anfang der 1980er Jahre in einer nord-italienischen Kleinstadt. Ein amerikanischer Doktorand kommt für einen Sommer nach Italien und wird in der großen Villa des Professors einquartiert. Der in Liebesdingen noch desorientierte Sohn des Professsors, der auch mit Mädchen herummacht, kommt dem Doktoranden näher. 

Eine „bezaubernde ­Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Männern, mit warmen, von Sommerlicht gefluteten Bildern, denen die Melancholie über die Vergänglichkeit erster Liebe eingeschrieben ist“, meint epd-film

Der Film ist angenehm anzusehen mit seiner sommerlichen heißen und friedfertigen Atmosphäre mit schattigen Teichen, Wegen und Plätzen sowie seinen gehaltvollen Dialogen über Kunst und Liebe. Andererseits dachte ich mir schon, dass er nicht übermäßig interessant für mich werden würde, da in ihm wenig eigene Vergangenheit "enthalten" ist.

Sonntag, 18. März 2018

Kinowelten: Arthur & Claire

Miguel Alexandre's Film „Arthur & Claire“ handelt von dem lebensmüden und kranken älteren Mann Arthur (Josef Hader), der von Wien nach Amsterdam fliegt, um sich dort unter ärztlicher Hilfe das Leben zu nehmen und von der Holländerin Claire (Hannah Hoekstra), die ihn im Hotel mit ihrem Black-Metal-Noise aus dem Nachbarzimmer nervt und im Übrigen auch gerade dabei ist, inkonsequente Vorbereitungen für ihren Freitod zu treffen. 

Der Mann trifft Gegenmaßnahmen. Danach streifen sie – sich gegenseitig hinterfragend und nervend – durch die Stadt und kommen sich näher. 

Dieses Großstadt-Märchen überzeugt mit seinen etwas ruppig-boshaften ProtagonistInnen und den Amsterdam-Bildern zwischen Grachten und Coffee-Shops. 

Ich mag romantische Großstadt-Märchen, auch wenn man von dem österreichisch-deutsch-holländischen Sprachgemenge in diesem Fall nicht immer alles 1 : 1 mitbekommt. Nicht ausgeschlossen, dass ich mir diesen Film irgendwann noch einmal anschaue.

Ein großes Thema wird leichtfüßig, aber keineswegs leichtfertig bearbeitet“, meint kino-zeit.

Sound-Welten (06/2018)

Die slowenische Band „Laibach“ hat in dieser Prüfserie das Rennen gemacht. 

Gordi. Album: Reservoir (2017). Debut-Album einer australischen Folktronica-/Indie-Pop-Lady. In Australien und bei spotify offensichtlich erfolgreich. Ich selbst war weniger begeistert von diesem Sound, er hat für mich zu viele poppige Schnulzenmomente. „Indie-Elektro-Pop mit der Grandezza großer Folk-Vorbilder“, meint hingegen der musikexpress. SHR: 76 T – 5.902 T. WD: n.v. 

The Heliocentrics. Album: A World of Masks (2017). Vielleicht das neunte Album einer britischen Ethno-Psych-Jazz-Truppe, neuerdings mit Lady am Micro. Der Sound hört sich irgendwie „altertümlich“ an. „In wirklich ganz hinreißenden elf Stücken machen die Heliocentrics eine Reise durch Raum und Zeit“, meint intro. Ich habe aber dennoch nicht den Eindruck, dieses Album zwingend haben zu müssen, obgleich es streckenweise interessant ist. SHR: 14 T – 80 T. WD: n.v. 

In Slaughter Natives. Album: Cannula Coma Legio (2014). Ein schwedischer Industrial/Dark-Ambient-Actor, dessen Geschichte schon ins Jahr 1988 zurückreicht. Dieses ist - wenn man so will - das sechste Studio-Album, das aber auch ältere überarbeitete Tracks enthält. Es ist ein typischer – sehr gut gemachter – Vertreter dieser Stilrichtung. Nonpop bezeichnet das Album sehr treffend „als düsteren, langsam dahinfließenden, bösartigen Fluss von Klängen“. Früher hätte ich das Album vermutlich gekauft, heute bin ich unsicher, habe schon stilistisch ähnliche Werke. SHR: 2 T – 11 T. WD: n.v. 

Johanna Borchert. Album: Love Or Emptiness (2017). Viertes Solo-Album einer deutschen Jazz-Pianistin und Sängerin. In 2015 hatte ich sie live gesehen und ihr damals aktuelles Album gekauft. Das jüngste Album ist mir allerdings zu glatt geschliffen und jazz-poppig ausgefallen. SHR: 1 T – 6 T. WD: 10/Tag. 

Krayenzeit. Album: Von Mond und Schatten (2017). Drittes Album einer deutschen Folk-/Mittelalter-/Folk-Metal-Band. Ist stilistisch in Bereichen tätig, in denen auch Bands wie Subway To Sally oder Schandmaul unterwegs sind. Deutsche Texte. Aus meiner Sicht nicht weiter aufregend. SHR: 3 T – 12 T. WD: 18/Tag. 

Laibach. Album: Also sprach Zarathustra (2017). Von der politisch insbesondere früher sehr umstrittenen slowenischen Band Laibach habe ich zwei Langspielplatten aus den 1980er Jahren und eine CD aus den 1990er Jahren. Mittlerweile blicke ich nicht mehr so recht durch im umfangreichen, sehr heterogenen Werk der Band. Dieses letzte Album enthält jedoch viele ruhig-grazile Industrial-Stücke mit bedrohlichem Unterton und der typischen dunklen deutschsprachigen Voice des Sängers, die mir gut gefallen; ich sollte mir das Album daher zulegen. SHR: 15 T – 64 T. WD: 165/Tag.
 
SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 
 

Spaziergang Klettenberg-Zollstock

Am letzten Sonntag war ich zwar nicht wirklich fit, aber zu einem rd. 9 km langen Spaziergang in Köln von zu Hause aus hat es gereicht. 

Die Rhöndorfer Straße ist mit ihrem neueren Gewerbe und den Wohnblocks nicht übermäßig interessant. An ihrem Ende geht es entlang von Klein- und Schrebergärten zum Komarhof, der die Südostecke des Stadtteils Klettenberg markiert. Dort war ich wohl zuvor noch nie. 




>Komarhof, Klettenberg<

Über den Oberen Komarweg kommt man nach Unterquerung der Bahnlinie nach Zollstock und ist bald am Südfriedhof. 



Auf diesem Friedhof war ich auch noch nie. Er ist noch etwas größer als der berühmte Melatenfriedhof und kann wahrscheinlich noch mehr Pflanzen und Tiere aufweisen als letzterer. Die alten pompösen Gräber des Melatenfriedhofs fehlen ihm allerdings weitgehend. 


Es gibt dort sagenhaft viele Kriegsgräber mit zugehörigen Anlagen, darunter auch einen britischen Friedhof. 



Am Höninger Platz besuchte ich ein Café Für ein Stück Sahnetorte und einen Becher Kaffee. Auch an diesem Platz, Endstation der Linie 12, war ich wahrscheinlich noch nie. 



Ich ging durch den mir wenig vertrauten Vorgebirgspark nach Hause. Der Blick fiel noch auf eine Baugrube und das ehemalige Hochhaus der Deutschen Welle, von dem anscheinend immer noch unklar ist, ob es gesprengt oder abgerissen wird: 


 >Hochhaus Deutsche Welle - Sprengung im Frühjahr??<

Freitag, 16. März 2018

Kinowelten: Das schweigende Klassenzimmer

Lars Kraume inszenierte schon mit „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (2015) einen guten Polit-Film. Sein neuer Film spielt 1956 in der ehemaligen Stalinstadt (DDR) und handelt von den Folgen zweier Schweigeminuten, die eine kurz vor dem Abitur stehende Schulklasse in der Geschichtsstunde anläßlich der Toten im Ungarnaufstand einlegt. Der empörte Lehrer rennt zum Direktor und dieser (oder war es der Lehrer?) meldet den an sich bedeutungslosen Vorfall nach oben und setzt damit eine Maschinerie in Gang, die zur Überführung des Ideengebers führen soll. 

Das ist alles gefällig und mit überzeugenden DarstellerInnen inszeniert und pädagogisch wertvoll, weil man sieht, wie „Diktatur“ funktioniert und welche Rolle auch die Eltern dabei spielen. 

Irgendwie kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass 19 SchülerInnen dicht halten und in Konsequenz der Schule verwiesen werden. Aber so soll es anscheinend gewesen sein. 

Es steckt im "Schweigenden Klassenzimmer" schon vieles drin, was später den Niedergang der DDR besiegelt. Ein interessantes und bewegendes Geschichts-Drama also“, meint der ndr. Das sehe ich auch so, bin aber auch bei diesem Film nicht sicher, ob ich ihn in einigen Jahren noch einmal sehen muss. 

Anekdote am Rande: im Kino war auch eine ganze Schulklasse. Sehr lobenswert, aber die besten Plätze in der kleinen Filmpalette waren damit weg.

Dienstag, 13. März 2018

Soundwelten: Galley Beggar mit „Heathen Hymns“


Diese britische Band mit Lady am Micro ist irgendwo zwischen Folk- und Psychedelic Rock angesiedelt und gefällt mir ganz gut. Ihr nunmehr viertes Album „Heathen Hymns“ (2017) legte ich mir kürzlich zu – wie auch schon das vorangegangene Album aus 2015. 

Sie lassen die frühen1970er Jahre auferstehen, widmen sich dem Sound damals gängiger Folkacts an der Schnitstelle zu Rock und Prog wie Fairport Convention, Steelye Span oder Lindisfarne“, meinen diekopfhoerer


>Galley Beggar live mit „Four Birds“ von ihrem neuesten Album, dankenswerterweise hochgeladen von fargo promotions<

Montag, 12. März 2018

Südstadt-Motive

Am letzten Wochenende war ich leider nicht besonders fit und etwas geschwächt; deshalb fand weder eine Wanderung statt, noch war ich im Kino oder ein Bier trinken. Ich spüre immer noch im Kopf ein "grippales" Problem, aber es war heute besser als die zwei Tage zuvor. Ich hörte, dass allein die relativ plötzliche Wetteränderung von kalt nach warm auch solche Probleme auslösen kann. Wie auch immer, wir werden sehen.

Ungeachtet  dessen spazierte ich am Wochende etwas durch Köln. Am Samstag musste ich an der Packstation eine Amazon-Lieferung abholen. Die drei Photos entstanden auf dem Weg.


>"Es ist nie zu spät, die Bank zu wechseln", steht auf der Sitzbank geschrieben. Motiv aus meiner Wohnstraße.< 



>Dieses Motiv zeigt das Relikt eines alten Kamins auf dem ehemaligen Stollwerck-Gelände, nahe Dreikönigenstraße. Wenn ich mich um 180 Grad umwende, würde ich ganz nahe die Packstation sehen.< 




>Graffiti an einem Park-Gebäude, nahe Annostraße<

Samstag, 10. März 2018

Unterwegs bei Bonn

Am letzten Sonntag war ich auch unterwegs. 


>Am Bundesamt für magische Wesen, Graurheindorf<

Den vollständigen Bericht mit noch mehr Photos habe ich bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh hinterlegt. 

Freitag, 9. März 2018

Kinowelten: Die Verlegerin

Steven Spielberg's Politdrama handelt von der Geschichte um die Veröffentlichung der „Pentagon Papers“ 1971 in der „Washington Post“. Der Film handelt also von der Verteidigung der Pressefreiheit, und dies ist damit schon per se ein auch hochaktuelles Thema der Gegenwart. Den Verantwortlichen im Zeitungsverlag und der Frau an der Spitze (dargestellt von Meryl Streep) drohte damals Verhaftung und Gefängnis wegen Hochverrats. Und sie haben es dennoch gemacht; eine Entscheidung mit Rückgrat, zu der auch heute nicht viele Führungskräfte den Mut aufbringen dürften. 

Diese Thematik und natürlich auch der Umstand, dass es ein Spielberg-Film ist, zwang mich praktisch, den Film anzusehen. 

Darstellerisch überzeugend, kann der Film auch visuell punkten, z.B. mit vielen altertümlichen Geräten (Schreibmaschinen, Telefone etc.). 

Heutige Medienschaffende werden dem Zeitungsmachen damals in Spielbergs Variante mit Rührung folgen“, meint epd-film.

Donnerstag, 8. März 2018

Die Klingelanlage

Bei meinem Vater im Haus wurde vor einiger Zeit eine neue Klingelanlage eingebaut. Diese Klingelanlage erlaubt, die Klingel abzuschalten. 

Was normalerweise durchaus einen Sinn machen kann, erweist sich für mich jedoch als Problem. Ich muss mich selbst besser organisieren, was bedeutet, dass ich vor der Fahrt zur Arbeit am Donnerstag überprüfen muss, ob ich die Schlüssel und das Handy wirklich dabei habe, um nach der Arbeit direkt dort hinfahren zu können.

Ich habe für mich entschieden, dass ich von Fall zu Fall entscheiden werde, ob ich überhaupt noch hinfahre, wenn ich die Schlüssel vergessen habe. Wenn ich zusätzlich auch noch mein Handy vergessen habe, werde nicht mehr hinfahren. 

Man kann jetzt darüber spekulieren, ob das Abstellen der Klingelanlage Absicht ist oder nicht. Ja, nein - das ist beides leider keine gute Antwort. Jedenfalls spricht aus meiner Sicht so Einiges dafür, dass der 88-jährige Mann mittelfristig in ein Seniorenheim gehört, ob er will oder nicht. Klapprig und völlig hilflos, da kann man leider nicht mehr viel Anderes machen, wenn er sich - wie in der Vergangenheit - gegen alles (Küchenhilfe etc.) sperrt.

Geschäftsidee Bauschutt

An dieser Stelle berichtete ich über den bevorstehenden Abriss des "Underground" und dort darüber, Bauschutt vom "Underground" gesammelt zu haben.

Ich war nicht der Einzige, wie heute im Kölner Stadtanzeiger nachzulesen war. Herrn Tecic sei seine Geschäftsidee gegönnt, meinen eigenen gesammelten Bauschutt würde ich jedoch selbst rahmen, falls ich eine Notwendigkeit sehe, dies für mich zu tun.

Dienstag, 6. März 2018

Unterwegs in Köln

Am letzten Samstag wanderte ich bei etwas widrigen Klimaverhältnissen, aber viel Sonne, an abgelegenen und frequentierten Orten in Köln herum. 


  >Run for your life or die by his knife<

Den vollständigen Bericht mit noch mehr Photos habe ich bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh hinterlegt.